Fachschaft Deutsch

Unsere Schule stellt sich vor: Fachschaft Deutsch

„Wer Bücher schenkt, schenkt Wertpapiere.“, formulierte mal Erich Kästner. Davon sind auch die zwölf Kolleginnen und Kollegen der Fachschaft Deutsch des Gymnasiums Möckmühl überzeugt. Das sind Gabriele Bach, Stefan Diggelmann, Anne Grüneisen, Roman Kusch, Susanne Mendel, Christa Oberth, Katrin Ratzmann, Christina Reimold, Theresia Riedling, Inga Schulzki-Seiter, Anja Seebach und Elisabeth Styperek.

Wir versuchen, den „klassischen Deutschunterricht“, mit Rechtschreibung, Grammatik und Literatur, noch durch weitere Angebote zu ergänzen, antworten die beiden Fachbeauftragten Anne Grüneisen und Christina Reimold auf die Frage, was den Deutschunterricht am Gymnasium ausmacht. Dazu gehört eine Vielzahl von Angeboten, zum Beispiel Leseförderung mit Hilfe von Antolin in den Klassen 5-7, Theaterbesuche, Gastauftritte an der Schule durch Schauspieler, kreatives Schreiben und szenische Verfahren, Einüben journalistischer Schreibformen in der Schülerzeitungs-AG, die Theater-AG sowie die Schülerbibliothek als Präsenzbibliothek. Diese Angebote sollen den Schülerinnen und Schülern ein Verständnis geben, in welchen Bereichen sie die erlernten Kompetenzen für ihr Leben nutzen können. Ob Kästner auch diesen Praxisbezug mit seiner Aussage gemeint haben könnte?

Text: Anne Grüneisen, Christina Reimold, Katrin Ratzmann

Chiara Matter überzeugt beim Vorlesewettbewerb

Am Montag, den 11.12.2017 fand am JTG Möckmühl der alljährliche Vorlesewettbewerb der Klassenstufe 6 statt. In der Jury waren neben vier Deutsch-Lehrkräften auch fünf Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums. Nachdem die Vorleseschülerinnen und der Vorleseschüler ihr eigenes Buch vorgestellt hatten, lasen sie drei Minuten aus ihrem Werk vor. Als eindeutige Siegerin konnte anschließend Chiara Matter (6a) ermittelt werden. Die Wahl des 2. Platzes konnte erst nach Vorlesen eines Fremdtextes erfolgen, da die Jury sich zuvor nicht entscheiden konnte; Felicitas Heller (6a) wurde dann 2. Siegerin. Wir gratulieren beiden recht herzlich und wünschen Chiara Matter viel Erfolg beim nächsten Vorlesen, bei welchem sie gegen Schülerinnen und Schüler anderer Gymnasien im Kreis Heilbronn antreten wird.

Text: Susanne Mendel
Bild: Stefan Egolf

„Der Mond ist aufgegangen…“ im Jagsttal-Gymnasium Möckmühl

Diese und viele andere bekannte und weniger bekannte Verse konnten unsere Kursstufenschüler am 23.02.2016 im Musiksaal des Jagsttal-Gymnasiums hören. Vorgetragen wurden diese von Burkhard Engel vom Cantaton-Theater Erbach auf Einladung der Mediathek Möckmühl und der Deutsch-Fachschaft des Gymnasiums. Es war die Premiere seines Programms „Deutsche Naturlyrik“, bei der die Schülerinnen und Schüler, passend zum bevorstehenden Deutsch-Abitur, in den Genuss einer Lyrikreise kamen. Engel rezitierte in anderthalb Stunden um die dreißig Naturgedichte aus drei Jahrhunderten - von Brockes über Claudius bis hin zu Kästner und Brecht, wobei Goethes volksliednahe Sesenheimer Lieder ebenso behandelt wurden wie die Heine'sche Ironie. Weitere Schwerpunkte bildeten Eichendorff und Kästner. Gitarrenbegleitung, Gedichtvertonungen und zahlreiche Informationen zu den Dichtern, Epochen und der Wandlung der Bedeutung der Natur in der Lyrik rundeten die gelungene Veranstaltung ab. Außerdem äußerte der Vortragende den Wunsch, dass sein Vortrag dazu beitragen möge, dass sich im schriftlichen Deutsch-Abitur nun doch mehr Schülerinnen und Schüler an das Lyrik-Thema wagen . „… triffst du nur das Zauberwort.“

THEATERmobileSPIELE zu Gast am JTG

Am Freitag, den 04.12.2015 fand im Musiksaal des Gymnasiums eine Theateraufführung für die Kursstufe II statt. THEATERmobileSPIELE waren aus Karlsruhe angereist, um den Schülerinnen und Schülern einen eindrucksvollen Einblick in das Leben, Arbeiten und die Weltsicht Georg Büchners zu geben. Mit dem Stück „Büchner. Die Welt. Ein Riss“, in dem unter anderem Zitate aus dem Schwerpunktthema fürs Abitur „Dantons Tod“, aber auch aus anderen Werken Büchners wie „Woyzeck“ oder „Leonce und Lena“, in Szene gesetzt wurden, regten der Regisseur und der Schauspieler zum Nachdenken über Büchners Worte an. So wurde unter anderem aus Büchners Fatalismus-Brief zitiert „Der Einzelne ist nur Schaum auf der Welle.“ Da der Schauspieler nur für die Kursstufe II spielte, entstand eine sehr intime Spielsituation und die Schülerinnen und Schüler waren ganz nah dran an der Bühne. Es gab auch Szenen, in denen die ernsten Worte Büchners dennoch humoristisch verpackt waren und so die Zuhörer zum erschreckten Lachen brachten. Im Anschluss an die 60-minütige Aufführung bot sich den Schülerinnen und Schülern noch die Möglichkeit, für ein Nachgespräch über das Gesehene, bei dem Regisseur und Schauspieler Rede und Antwort standen.

Möglich gemacht wurde die Aufführung durch die Unterstützung des Fördervereins, bei dem sich die Fachschaft Deutsch auf diesem Weg herzlich bedanken möchte.