Die Schulleitung

Unsere Schule stellt sich vor: Die Schulleitung (Interview mit Abteilungsleiterin Kerstin Scholz)

 

I: Welche Aufgaben hat die Schulleitung?

S: Der Schulleiter Marcus Dunke ist für die gesamte Schulorganisation und Schulentwicklung zuständig. Er kümmert sich um Personalfragen sowie um verschiedenste Anliegen der Schüler. Zudem muss er die Schule nach außen und innen repräsentieren. Der stellvertretende Schulleiter Martin Klaiber ist der Koordinator des Ganzen. Er erstellt unter anderem die Stundenpläne und ist verantwortlich für die Prüfungsplanung. Ich als Abteilungsleiterin bin sozusagen die „Kontaktstelle“ zwischen den Fachschaften und der Schulleitung. Ich kümmere mich um die Fächerplanung, die Durchsetzung der neuen Lehrpläne oder die Koordination von Arbeitsgruppen, zum Beispiel für außerunterrichtliche Veranstaltungen oder für das Vorhaben eine „Weiterführende Schule mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt“ zu werden.

I: Welche größeren Projekte stehen dieses Jahr an unserer Schule an?

Bereits im Oktober haben wir zwei große Projekte am Laufen. So wird das „Coaching 4 Future-Mobil“ sowie der „Discovery Industry Truck” in Möckmühl zu Gast sein. Dort können die Schüler moderne, technische Arbeitsweisen kennenlernen und sich über naturwissenschaftliche Berufe informieren. Dieses von mir initiierte Projekt wird zusammen mit der Verbundschule durchgeführt. Zudem werden wir zum ersten Mal mit der Jahrgangsstufe 2 das UNESCO-Weltkulturerbe „Grube Messel“ besuchen. Mit Spannung von Schülern und Lehrern erwartet wird die Projektwoche im Juli, bei der das pädagogische Zirkusprojekt „ZappZarap“ an unserer Schule zu Gast sein wird, wobei alle Schüler und Lehrer involviert sein werden.

I:Was schätzen Sie am Gymnasium Möckmühl besonders?

Die familiäre Atmosphäre, sowohl im Kollegium wie auch mit den Schülern. Ich kann mich hier zudem persönlich weiterentwickeln, da ich im Unterricht Neues ausprobieren, aber auch nach „traditioneller Art“ unterrichten kann.

I: Hat man in der Schulleitung überhaupt noch Zeit für Privatleben?

Zumindest in den Ferien. Dann reise und wandere ich sehr gerne.

I: Warum haben Sie sich für den Lehrerberuf entschieden?

Mir war bereits in der neunten Klasse klar, dass ich Lehrerin werden möchte. Und diese Entscheidung habe ich bis heute nicht bereut, denn man erlebt immer etwas Neues, steht täglich vor neuen Herausforderungen und bekommt in der Regel auch viel zurück.

I: Wenn Sie keine Lehrerin wären, wären Sie …?

Das kann ich mir nicht vorstellen!

I: Wo waren Sie denn beruflich vor ihrer Zeit am Gymnasium Möckmühl unterwegs?

Ich war an zwei Schulen in Sachsen, genauer gesagt in Grimma und Dresden, und danach für drei Jahre in Mexiko an einer deutschen Schule. Dort habe ich in einem „Vorort“ von Mexiko City gewohnt – ein „Vorort“ mit 4,5 Millionen Einwohnern.

I: Hatten Sie dort Zeit, Mexiko besser kennenzulernen?

An den Wochenenden konnte ich mich in der Hängematte am Pazifik erholen. Und während der Ferien war ich meistens als „private Reiseleiterin“ für meinen Besuch tätig, wodurch ich fast alle Ecken Mexikos kennengelernt habe.

I: Wie sieht ihr Traumurlaub aus und welche drei „Dinge“ würden Sie mitnehmen?

Eine gute Kombi aus perfektem Wetter, Wandern, Geschichte und Kennenlernen der Region, sowohl kulinarisch als auch kulturell. Mitnehmen würde ich meinen Sohn, viel Zeit und einen mobilen Untersatz für Entdeckungen – trotz meiner Wanderlust.

 Das Interview führten Katrin Ratzmann und Stefan Egolf

 

 

Unsere Schule stellt sich vor: Der Schulleiter (Interview mit Marcus Dunke)

 

Herr Dunke, warum sind Sie Lehrer geworden?

D: Während meiner Schulzeit habe ich noch nicht daran gedacht Lehrer zu werden, als ich jedoch bei der Bundeswehr junge Rekruten ausgebildet habe, bekam ich sehr positive Rückmeldungen. In Kombination mit der Begeisterung für die Fächer Politik und Geschichte, war mir dann irgendwann klar, dass ich Lehrer werden möchte.

Sie haben ja auch schon in Moskau unterrichtet, wie kam es dazu?

D: Ja, von 2009-2012 war ich an der Deutschen Schule in Moskau tätig. Russland ist ein sehr spannendes Land und Moskau eine interessante Stadt. Ich möchte jedem dazu raten einen Auslandsaufenthalt zu machen, da dies den eigenen Horizont ungemein erweitert.

Wie kam es dann dazu, dass Sie sich für eine weitere Veränderung entschieden haben und Schulleiter werden wollten?

D: Eigentlich hatte ich dieses Ziel schon immer im Hinterkopf. Die Stelle in meiner Heimatstadt Möckmühl war dann für mich natürlich doppelt interessant.

Was verbinden Sie mit ihrer Heimatstadt Möckmühl?

D: Ich habe ganz viele Kindheits- und Jugenderinnerungen, zum Beispiel meine Fußballkollegen und die schöne Schulzeit. Aber ganz allgemein denke ich auch an das wohlbehütete Aufwachsen auf dem Land.

Haben Sie ein besonderes Erlebnis, das Sie mit ihrer Schulzeit am Gymnasium verbinden?

D: Das war mein Klassenlehrer in Klasse 9 – 10. Er war knallhart, aber fair. Ihm verdanke ich, dass ich die Fächer Französisch, Geschichte und Gemeinschaftskunde studiert habe, da er mich in den Fächern „fertig, aber fit“ gemacht hat.

Was gefällt Ihnen an unserem Gymnasium besonders gut?

D: Ich bin vor allem von den Menschen begeistert. Die lieben Schüler und Eltern, die gerne ein „Schwätzle“ mit mir halten. Aber auch die netten und motivierten Kollegen, die mir einen tollen und rührenden Empfang bereitet haben.

Und wie sehen Sie die Schule in 5 Jahren?

D: Ich sehe eine Schule mit einer größeren Schülerzahl, in der wir eine noch mehr leistungsfördernde Atmosphäre für alle geschaffen haben, in der sich alle wohlfühlen und in der unser Schulmotto „miteinander leben lernen“ noch stärker umgesetzt wird. Die Schule soll modern bleiben und die Leistungen noch stärker nach außen transportiert werden. Ich bin der Meinung, dass eine gute Schule sich in einer ständigen Entwicklung befindet. So möchten wir eine „weiterführende Schule mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt“ (WSB) werden und wollen die interne Schulentwicklung mit einer neu eingerichteten Steuerungsgruppe weiter verbessern. Mir ist es auch wichtig, dass wir kommunikationsfreudig sind, indem ich immer offen und ansprechbar für alle bin.

Was interessiert einen Schulleiter außerhalb des Schullebens?

D: Das ist ganz klar das Fußballspielen und -schauen, wobei ich besonders mit meinem Schalke 04 mitfiebere. Hier muss ich zurzeit leider genau wie bei meiner weiteren Leidenschaft, Hard Rock & Heavy Metal, den Kopf schütteln. Zudem möchte ich unbedingt mal die USA und Kanada bereisen.

Jetzt werden wir Ihnen zwei Auswahlmöglichkeiten nennen und Sie sollen sich für diejenige entscheiden, die besser zu Ihnen passt.

Kaffee oder Tee? (D: Tee), Chips oder Schokolade? (D: Ohje, kann ich auch beides sagen?), Fleisch oder Fisch? (D: Fleisch), Berge oder Meer? (D: Hmmm … dann 60% Meer), Frühaufsteher oder Nachteule? (D: Nachteule), Hund oder Katze? (D: Ganz klar Hund.), Krimi oder Actionfilm? (D: Mittlerweile nichts mehr von beiden, ich schaue am liebsten Dokus.)

Was möchten Sie zum Schluss dieses Interviews unseren Schülern noch mit auf den Weg geben?

D: Sie sollen bei einer schlechten Note nicht sofort in Panik verfallen. Ich selbst war auch erst gegen Ende meiner Schulzeit ein guter Schüler. Trotzdem sollte man immer guten Willen mitbringen, dann regelt sich vieles von alleine. Was jetzt nicht heißen soll, dass man immer faul bleiben kann, irgendwann muss man dann schon in „die Gänge kommen“.

 

Das Interview führten Katrin Ratzmann und Stefan Egolf.