Theater-AG

Die Leitung der Theater-AG liegt in den Händen von Inga Schulzki-Seiter und Sarah Freitag.

Theater-AG des JTG überzeugt mit einer Komödie zum „Kranklachen“

Mut, Fleiß und Talent – diese Eigenschaften brauchten alle Beteiligten der Theater-AG unter der Leitung von Inga Schulzki und Sarah Freitag, um den Komödienklassiker „Der eingebildete Kranke“ von Molière überzeugend auf die Bühne zu bringen. Dem Applaus und den Lachern des Publikums nach zu urteilen waren diese Eigenschaften bei den Mitwirkenden alle vorhanden.

Im Mittelpunkt der vier Theaterabende in der Möckmühler Stadthalle stand ein Typus, der vielen wohl bekannt ist: ein Hypochonder, der sich immerzu krank fühlt und seine „Krankheit“ zu seinem Lebensinhalt macht. Molière deckt in seinem Stück schonungslos und mit viel Komik menschliche Schwächen auf, die immer noch so aktuell sind wie zu Molières Zeiten.

Argan, der eingebildete Kranke, wurde überzeugend gespielt von Ludmilla Bille und Klara Vogt, denen die Rolle auf den Leib geschrieben schien. Luisa Jochim und Anna Baumbach brachten die Zuschauer als freches Hausmädchen Toinette, das die wohlverstandenen Interessen ihrer Herrschaft mit Witz und Verstand verteidigt, immer wieder zum Lachen. Ida Helm und Larissa Rittenauer stellten die geldgierige und heuchlerische Beline, Argans zweite Frau, wunderbar dar. Argan wünscht sich einen Arzt als Schwiegersohn, weshalb er seine Tochter Angelique, gespielt von Amelie Klier, mit dem Arzt Thomas Diafoirus, gekonnt verkörpert durch Laura Montoya und Sarah Freitag, verheiraten möchte. Samuel Heiß überzeugte in der Rolle des Dr. Diafoirus nicht nur Argan von seinem Sohn Thomas, sondern auch das Publikum. Angelique jedoch möchte ihren Geliebten Cléante, dargestellt von Lynn-Marie Voth, heiraten und natürlich bekommt sie ihn am Ende auch.

Für weitere komische Szenen sorgten Johanna Vogt als Beralde, Argans Schwester, Sophia Karangounis und Anna Hopfhauer als Louison, Argans jüngere Tochter, sowie Nicole Stripling als Argans Leibarzt Dr. Purgon. In wechselnden Rollen lösten Dorothea Brechter und Lisa Hoger als Notar und Apotheker Fleurant laute Lacher beim Publikum aus.

Im Stil der „Commedia dell’arte“ wurde das Stück durch unterhaltende Tanzszenen der Tanz-AG sowie der Tanzgruppe „The Flames“ angereichert.

Das kleine „Theater-Orchester“ unter der Leitung von Roman Kusch sorgte für die passende musikalische Untermalung.

Im Hintergrund trugen die Bühnenbild-AG unter der Leitung von Katrin Ratzmann und Gwendolin Wardi, die Gestalterinnen der Plakate und Programmhefte, das Technik-Team, die Masken- und Kostümbildnerinnen, die Souffleusen, das Catering-Team sowie viele weitere Helfer zum Gelingen der Aufführungen bei.

Ein großes Dankeschön geht an die Stadt Möckmühl für die kostenfreie Nutzung der Stadthalle, an die Sekretärinnen Frau Dotzauer und Frau Landesvatter sowie der Buchhandlung Meissner für den Kartenverkauf, an Familie Straßer aus Neudenau für die Ausleihe von Kostümen, an die Hausmeister  Herrn Reich, Herrn Neumann, Herrn Kraus und Herrn Stettinger für die Hilfe bei der technischen Abwicklung, an die Firma Dotzauer für die Überlassung der Bauzäune und an  den Förderverein des JTG  für die großzügige materielle Unterstützung des Projekts.

Ebenso dankten die Darsteller nach der Aufführung ihren Leiterinnen für ihren Einsatz und die Zeit, die beide in dieses Projekt investiert haben. Inga Schulzki blickt zurück auf 7 Jahre intensives und freudiges Arbeiten mit der Theater-AG und übergab die Leitung an Sarah Freitag.

Text und Bilder: Stefan Egolf

Theater-AG in Neckarzimmern / Theaterworkshop mit der Schauspielerin Julia Baukus und Dan Glazer

Die Theater-AG des JTG Möckmühls hatte in den vergangenen Wochen zwei spaßige und effektive Wochenendveranstaltungen.

Ende November fuhren alle Beteiligten nach Neckarzimmern, um dort zwei Tage lang in intensiven Probenetappen das neue Stück einzustudieren, das im März des kommenden Jahres herauskommen wird. Zum ersten Mal wurden die einzelnen Szenen aneinandergefügt und man bekam eine ungefähre  Vorstellung von dem Endprodukt.

Nebenbei konnte man auch ein wenig Freizeit gestalten und so  fanden sich die Teilnehmer auch als Gruppe näher zusammen.

Zwei Wochen später ging es in einem Workshop mit den Schauspielern Julia Baukus und Dan Glazer darum, die Wirkung der Darstellung zu vergrößern und dazu ein paar Tricks aus dem Körpertheater und der Komödie  zu lernen. Die wenigen Stunden zeitigten einen großen Effekt, so dass ein weiterer Workshop vereinbart wurde.   

Das Ergebnis kann beim Stück „Der eingebildete Kranke“ von Molière vom 10.-13. März 2017 in der Stadthalle besichtigt werden.

Text und Bild: Inga Schulzki

Großzügige Unterstützung der Theaterarbeit am JTG Möckmühl

Unter den Unterstützern der Theaterarbeit des Gymnasiums ist auch die Sparkasse Möckmühl. Herr Renner besuchte unsere Schule, um einen Scheck zu überreichen, der die Realisierung des Unterstufen-Theaterstücks „Schule mit Clowns“ mit ermöglichte. Das Stück wurde im Februar dreimal aufgeführt. Auf dem Bild zu sehen sind Herr Renner und Frau Schulzki, die das Stück zusammen mit den Schauspielerinnen aus den Klassen 6 und 7 und Helfern auf die Bühne brachte.

Das JTG Möckmühl bedankt sich recht herzlich für die Unterstützung.

„Schule mit Clowns“ - Theater-AG des Gymnasiums Möckmühl begeistert das Publikum

Die Unterstufen-Theater-AG unter der Leitung von Inga Schulzki entführte die Zuschauer am 20. und 21. Februar in den Schulalltag eines Clowns.

Bei dem Kindertheaterklassiker „Schule mit Clowns“ aus dem Jahre 1975 von Friedrich Karl Wächter wird gezeigt, dass auch Clowns in der Schule lernen müssen. Jedoch endet jede Unterrichtsstunde im Chaos, da die Schüler Wiesel (Pia Blechschmidt und Nina Usenbenz), Karfunkel (Laura Schnell), Quaste (Jana Usenbenz) und Schmaltz (Laura Montoya) nicht gerade als Musterschüler durchgehen. Lehrerin Dr. Sinn (Isabelle Kreps und Sophie Braun), die immerzu auf „Ortnunk, Tisziplin und Räspeckt“ bedacht ist, möchte jedoch immer nach „tem Puch“ vorgehen, was zu witzigen und manchmal auch bösen Überraschungen führt. Die Rolle der Lehrerin, ursprünglich eine Männerrolle, stellt die beiden Schauspielerinnen aufgrund der übersteigerten Ausdrucksweise vor eine große Herausforderung, die sie aber prima meisterten.

Ganz am Ende hatte Laura Scheremet einen kurzen Auftritt als Optikerin. Auch das Publikum selbst wurde in das Stück integriert, indem von den Zuschauern stellenweise Zwischenrufe und Krach gefordert wurden. Roman Kusch begleitete die Truppe gekonnt am Klavier. Hinter der Bühne waren Katrin Ratzmann für die Plakatgestaltung, Anastasia Wirth für das Programmheft, Inga Schulzki und Christa Groß für die Kostüme, Inga Schulzki mit den Darstellerinnen und Nicole Kreps für die Bühnengestaltung, Marie-Luise Baumgartner für die Hilfe hinter der Bühne sowie Anna Hopfhauer, Sophia Jochim, Sophia Karangounis und Linda Walger für die Maske verantwortlich.

Alle Beteiligten mussten viel Zeit, Kraft und Geduld aufbringen, um dieses Stück auf die Bühne zu bringen. So wurden nicht nur während der Theater-AG seit einem Jahr geprobt, sondern auch ein Probewochenende in Neckarzimmern und viele Zusatzproben außerhalb der Schulzeit durchgeführt. Selbst in den Faschingsferien waren die engagierten Mädchen mit der Gestaltung des Bühnenbildes tagelang beschäftigt.

Die Mühen haben sich aber für alle Beteiligten gelohnt, da alle Veranstaltungen im Musiksaal bis auf den letzten Platz ausverkauft waren und das Publikum die Nachwuchsschauspieler mit viel Applaus belohnte. Leiterin Inga Schulzki erntete nach der Aufführung sowohl von Seiten der Eltern, Schüler und auch Lehrer großes Lob für die gelungene Aufführung und ihr Engagement.

Stefan Egolf

Musical "Linie 1" des Gymnasiums Möckmühl begeisterte das Publikum

Die Theater-AG, die Tanz AG und der Chor des Gymnasiums Möckmühl führten an den Abenden des 16., 17., 18. und 19. Januar das Musical „Linie 1“ in der Mensa auf, das unter der Gesamtleitung von Inga Schulzki-Seiter stand. Das 1986 uraufgeführte Musical von Volker Ludwig und Birger Heymann spielt in der Szenerie der Berliner U-Bahn-Linie 1, die verschiedene Bezirke mit gänzlich unterschiedlicher Sozialstruktur durchquerte. Natalie, ein Mädchen aus der westdeutschen Provinz, kommt nach Berlin, um ihren angeblichen Freund Johnnie, ein Rockmusiker, den sie nach einem Konzert einige Male getroffen hat, zu besuchen.

Dieser erscheint jedoch nicht am vereinbarten Treffpunkt, weshalb sich Sunny, wie sich Natalie in Berlin jetzt nennt, bis zu seiner Wohnung durchfragen muss. Hierbei wird sie angebettelt und angehimmelt, angemacht und angepflaumt, mit K.O.-Tropfen ausgeknockt und beinahe in eine „nette Frauen-WG“ verschleppt. Sie trifft aber auch auf freundliche Leute, die sich des „Provinzengelchens“ annehmen.

In dem Stück werden sowohl witzige wie auch traurige Facetten des Großstadtlebens im Berliner Untergrund gezeigt.

Die Hauptdarsteller Sophia Jochim und Dana Lumpp als „Sunny“, Hannes Schmalzhaf und Luca Marter als „Bambi“, Sophia Karangounis und Anna Hopfhauer als „Maria“, Jacques-Leon Reichert als „Hermann“, Jan Fröhlich als „der Junge in Hut und Mantel“ sowie Klara und Johanna Vogt als „Risi-Bisi“ brillierten in ihren Rollen. Für ein starkes und witziges Überraschungsmoment sorgten die „Wilmersdorfer Witwen“ Karl Gengel, Martin Klaiber, Emiliano Perez-Bös, Rolf Seiter und Andreas Stauß. Aber auch alle anderen Schauspieler, Sänger und Tänzer fühlten sich sichtlich wohl auf der Bühne und wussten das Publikum zu begeistern. Zudem mussten viele der Mitwirkenden Doppelrollen übernehmen, was sie ebenfalls bravourös meisterten. 

Neben den Akteuren auf der Bühne sind die Helfer im Hintergrund genau so wichtig für eine gelungene Aufführung. So war Rudolph Peéry mit einigen Schülern für die Technik und die Beleuchtung zuständig, während sich Katrin Ratzmann mit Schülerinnen und Eltern um die Bühnen- und Kostümgestaltung kümmerte. Die Hausmeister trugen wie die Sekretärinnen an mehreren Positionen im Hintergrund zum Gelingen bei; ortsansässige Firmen unterstützen, indem sie Materialien zum Bühnenaufbau zur Verfügung stellten.

Alle 60 Beteiligten mussten viel Zeit und Kraft investieren, um dieses Projekt auf die Bühne zu bringen. So wurden nicht nur während der jeweiligen AGs seit einem Jahr geprobt, sondern auch ein Probewochenende in Neckarzimmern, ein Schauspielworkshop so wie viele Zusatzproben außerhalb der Schulzeit durchgeführt. Vorbereitet wurden die Schauspieler von Inga Schulzki-Seiter, die Tänzer von Stephanie Hester und die Sänger von Regine Böhm und Roman Kusch, der den Chor während der Aufführungen auch am Klavier begleitete.

Zuschauerin Aylin Carcarlar, deren Schwester Céline als Tänzerin in dem Stück agierte, stellte nach der Aufführung anerkennend fest, dass „sich alle Mühen gelohnt haben“.

Ebenso begeistert äußerte sich Schüler Felix Elsässer, der die Leistung der Beteiligten treffend mit „megabombengut“ beschrieb. Lehrerin Andrea Böhmichen merkte an, dass die Rollen den Schülerinnen und Schülern „wie auf den Leib geschrieben waren“. Ihr Kollege Tonio Kröger betonte, wie wichtig solche Projekte für das schulische Zusammenleben sind und war von dem hohen Niveau der Aufführung positiv überrascht.

Die Begeisterung war sowohl den Akteuren als auch den Zuschauern im Publikum anzusehen und anzumerken. Das große Interesse an diesem Stück zeigte sich auch darin, dass alle Veranstaltungen bis auf den letzten Platz ausverkauft waren.

Stefan Egolf