Amnesty-AG

Amnesty-Café am JTG ein voller Erfolg!

Am 10.12.2017 veranstaltete die Amnesty AG des Jagsttal-Gymnasiums Möckmühl das alljährliche Menschenrechtscafé in der Mensa. Hier konnten Schüler und Lehrer Waffeln, Brezeln und Kaffee kaufen, und Briefe für den von Amnesty International organisierten Briefmarathon unterschreiben. 

Hierbei handelt es sich um eine internationale Unterschriften-Sammelaktion, bei dem sich Menschen für 11 unschuldig verurteilte Personen in aller Welt einsetzen und für eine Milderung oder Verhinderung der Strafe dieser Personen protestieren. Durch die vielen Briefe übt Amnesty Druck auf die Regierungen aus, um somit den Menschenrechtsopfern zu helfen. 

Wir bedanken uns bei den engagierten Schülern und Lehrern, die Briefe unterschrieben haben, bei Frau Hoch, die uns bei dem Café geholfen hat und bei unserem Schulleiter Herrn Dunke, der das alles erst ermöglicht hat.

Das Café war ein voller Erfolg, da insgesamt 2094 Briefe unterschrieben wurden. Deshalb wollen wir den Briefmarathon im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder durchführen, denn:

MENSCHEN SIND NICHT GLEICH. ABER IHRE RECHTE!

Text und Bilder: Amnesty-AG

Benefiz-Konzert der Amnesty-AG

Ein Benefizkonzert am JTG Möckmühl – das ist nichts Neues. Schon des Öfteren gaben musikalische SchülerInnen unserer Schule im Musiksaal ihr Können zum Besten, um für Amnesty International Geld zu sammeln. Da aber das letzte Konzert dieser Art schon eine Weile her ist, kam uns zu Beginn des Schuljahres auf der SMV-Tagung der Gedanke, dass es mal wieder Zeit wäre ein solches zu veranstalten. Zu unserem Glück bot sich in diesem Jahr auch eine ganz besondere Location an: das Zirkuszelt des Zirkus ZappZarap. Schnell fand sich ein Organisationsteam zusammen, das die Mehrheit der SMV von dem Projekt überzeugen konnte. Dank unserer neun Monate Vorlaufzeit wurde eine umsetzbare Planung gewährleistet, von der wohl alle Beteiligten profitierten. Als klar war, unter welchem Motto wir das Konzert veranstalten wollen, machten wir die Idee in der Schüler- und Lehrerschaft publik. Dadurch konnten SchülerInnen und LehrerInnen eigene Ideen beisteuern oder ihre Bereitschaft zur Teilnahme ankündigen. Des Weiteren konnte man, was vorher auch nicht üblich war, Interesse zur Teilnahme an einem Projektensemble äußern. Zu unserem großen Glück fanden sich genug Interessierte, um sowohl einen Projektchor, als auch eine Projektband, beides bestehend aus LehrerInnen und SchülerInnen, ins Leben rufen. So stand Mitte Mai bereits fest, dass wir als Mitwirkende unsere schuleigenen Ensembles, die Projektensembles, auswertige Ensembles, in denen SchülerInnen unserer Schule mitwirken, und auch Solobeiträge im Petto hatten. Ein besonderes Augenmerk legten wir darauf, dass die Begleitung der Solobeiträge durch SchülerInnen erfolgte und nicht wie so oft durch Lehrkräfte.

Dass sich unser Motto „Evolution of Music“ gut umsetzen lässt, war schnell an den teilnehmenden Gruppen ersichtlich, da vom klassischen Orchester bis hin zur festivaltauglichen Rockband fast alle großen Musikgruppen vertreten waren. Da stand dem Programmzusammenstellen nichts mehr im Wege, das sich als relativ unkompliziert herausstellte, da in den meisten Fällen nicht gegen die Liedwünsche der Teilnehmer einzuwenden war. Mit unserem Projektensembles beschlossen die Dirigentinnen Carina Kmett und Judith Hopfhauer das lateinamerikanische Volkslied „Un poquito cantas“ und ein Medley aus den Songs „Imagine“ und „Give peace a chance“ von John Lennon zu erarbeiten. Seit Anfang Juni wurde wöchentlich fleißig an diesen Stücken geprobt, wobei die Gruppe aus LehrerInnen und SchülerInnen immer mehr zusammen wuchs. Als Höhepunkt des Programms suchte man nach einem Lied, bei dem alle teilnehmenden Gruppen ihren Teil beitragen können und das zugleich zur Gesinnung von Amnesty International passt. Hierfür bot sich der Song „We are the world“ von Michael Jackson unheimlich gut an. Leider mussten wir Ende Juni feststellen, dass die Manege nie und nimmer für alle Chöre, ein Orchester und eine Band ausreichen würde, weshalb wir uns bei der Besetzung auf die Chöre und ausgewählte Instrumentalisten beschränkten, was aber auch sehr gut funktionierte und den gewollten Effekt des krönenden Abschlusses bewirkte.

Insgesamt konnten wir ein sehr abwechslungsreiches Programm zusammenstellen, das von unseren Moderatorinnen Carina Kmett und Hacer Tikic unterhaltsam und mit Witz begleitet wurde. Die dadurch entstandene Länge wurde durch eine Pause mit Catering der Amnesty AG aufgelockert. Was für ein Erfolg das Konzert letztlich war, konnte man nicht nur der positiven Resonanz  des Publikums entnehmen; schon allein die 1700€ Spendenerlös sprechen für sich. Doch abgesehen von dem kommerziellen Erfolg war diese Erfahrung für alle Teilnehmenden eine Bereicherung. Das allein von Schülern organisierte Projekt erforderte von jedem Fleiß, Teamfähigkeit und einiges an Eigenverantwortung, was gekoppelt mit der Freude am Musizieren zu einem solchen Vorzeigeergebnis führte. Wir können wohl alle sagen „die Arbeit hat sich gelohnt!“ und hoffen in Zukunft auf ähnliche Projekte. 

Judith Hopfhauer