BOGY in Zeiten von Corona – Das virtuelle Ersatzprogramm am JTG

 

Onlinekonferenzen mit ehemaligen JTGlern

Bereits zu Beginn des Schuljahres war klar, dass das BOGY-Praktikum in diesem Jahr coronabedingt nur eingeschränkt stattfinden werden kann. Letztendlich konnten 14 Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 10 doch einen Praktikumsplatz ergattern. Natürlich sollten aber auch die anderen ein Angebot zur Berufsorientierung erhalten. So entstand die Idee zu einem virtuellen Ersatzprogramm.

Acht ehemalige Schülerinnen und Schüler des JTG hatten sich kurzerhand dankenswerter Weise dazu bereiterklärt über ihr Studium und ihren Studienalltag zu berichten. Die Bandbreite war groß: vom Studium an einer Universität (Biologie, Medizin, Physik), über das an einer Hochschule (Agrarwissenschaft, Innenarchitektur) und dualer Hochschule (Industrial Management, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen) war alles vertreten, sodass den Schülerinnen und Schülern die allgemeinen Unterschiede deutlich vor Augen geführt und erste Denkanstöße gegebenen wurden, welchen Weg sie sich vorstellen könnten.

Neben den Gesprächen mit Ehemaligen gab es Workshops mit einem externen Anbieter (Fokus Ausbildung), Herrn Haas (dem Berufsberater der Arbeitsagentur Heilbronn) und unserem Bildungspartner der Volksbank Möckmühl, die ebenfalls ehemalige JTGler aktivieren konnte, um über den Arbeitsalltag in der Bank zu sprechen. Unter Ihnen war sogar Herr Britsch, der neu ernannte Vorstand. Er beantwortete nicht nur gerne Fragen über seinen Arbeitsalltag, sondern beispielsweise auch, ob man in der Bank immer Anzug tragen müsse.

Alles in allem war die Woche dank der vielen Expertinnen und Experten ein voller Erfolg und auch die Schülerinnen und Schüler waren sich einig: Das war mehr als ein Ersatzprogramm für das BOGY-Praktikum.

 

Text & Bild: Mona Kreth

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