Besuch der Kultusministerin am JTG

 

Gesprächsrunde mit der Kultusministerin

Ulrich Stammer, Reinhold Gall, Dr. Susanne Eisenmann, Dr. Bernhard Lasotta, Marcus Dunke (v.l.n.r.)

Am 03.12.2018 lud Herr Dr. Bernhard Lasotta, Mitglied des baden-württembergischen Landtags, die Kultusministerin Dr. Eisenmann zu einer Gesprächsrunde in das Jagsttal-Gymnasium ein. Kernthema war die Profilbildung und -schärfung unserer Schule, damit das Bildungsangebot für unsere zukünftigen Schülerinnen und Schüler erweitert werden kann. Neben dem Bürgermeister Ulrich Stammer und dem SPD-Abgeordneten Reinhold Gall, nahmen auch die Schulleitung und der Personalrat, die Elternvertreter und die Schülersprecher des Jagsttal-Gymnasiums an dem Gespräch teil. Konkret diskutierte man gemeinsam über die Möglichkeit der Einführung eines Sportprofils, für welches am JTG alle Voraussetzungen geschaffen wären: qualitativ hochwertige Sportanlagen, ein verfügbares Hallenbad oder auch die Möglichkeiten der Kooperation mit den örtlichen Sportvereinen und der DLRG. Die Kultusministerin zeigte sich unterstützend. Das JTG befände sich in einer besonderen Situation – das Einzugsgebiet sei ländlich geprägt und dünn besiedelt und die Konkurrenz mit anderen Schulen sei groß. Man müsse darauf reagieren und überlegen, wie damit umzugehen sei. Auch sie erachte ein Sportprofil für sinnvoll. Damit sagte sie dem JTG ihre Unterstützung und politische Rückendeckung zu. Würde es nun tatsächlich zu der Einführung eines Sportprofils kommen, dann hätte dies zahlreiche Vorteile für die Schule. Neben NWT und Spanisch könnten die Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 auch Sport als Hauptfach wählen. Kleinere Lerngruppen wären damit garantiert und auf die unterschiedlichen Interessen der Lernenden könnte besser eingegangen werden. Auch das Schulmotto „miteinander leben lernen“ könnte durch eine Sportprofilbildung noch prägnanter umgesetzt werden. Die Themen Körperbewusstsein, gesunde Ernährung, ein ausgewogener Lebensstil, aber auch Teambewusstsein und Ehrgeiz im Leben sind nur einige Themenbereiche, die in diesem Zusammenhang denkbar wären.  Doch nicht nur für das JTG, sondern auch für die Stadt Möckmühl wäre die Einführung eines solchen Profils eine nachhaltige Stärkung. Kurze Wege und die Attraktivität des Standortes sind aus stadtpolitischer Sicht wichtige Eckpfeiler, die mit einer Profilbildung einhergingen. Durch das Gespräch mit der Kultusministerin ist der Grundstein hierfür nun gelegt.

Text & Bilder: Liesa Buechau

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